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FK Hansa Wittstock 1919 e.V.  |
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5. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011
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SV Kloster Lehnin - FK Hansa Wittstock 3:1
| SV Kloster Lehnin: |
| FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Christian Backhaus (46. Philip Reschke), Peter Techen, Oliver Drott, Christopher Haak, Benny Deutschmann, Felix Strothenk, Mathias Dannehl, Christian Bauch, Oliver Gießel, Silvio Braun (46. Thomas Frenz) |
| Tore: |
| Schiedsrichter: Stephan Rawolle (Ziesar) |
| Rote Karte: Christian Bauch |
Heimkeeper berühmt geschossen Es war nicht der Tag der Wittstocker Fußballer, bei Kloster Lehnin mussten sie eine vermeidbare 1:3-Niederlage hinnehmen. „Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen, da war viel Pech dabei“, so Thomas Engel, der den verhinderten Jörg Lutter an der Seitenlinie vertrat. Nicht unerwähnt lassen möchte Engel aber den Schiri, „der nicht seinen besten Tag hatte“, drückte er sich sehr gewählt aus. Hansa ergriff die Initiative. In Minute drei traf Mathias Dannehl den Pfosten, der Ball sprang dem Heimkeeper an die Schulter, von da in seine Arme. Wittstock setzte nach. Als Oliver Gießel (18.) frei durch war und festgehalten wurde, entschied der Schiedsrichter sofort auf Rot für den Lehniner, nahm die Entscheidung nach Absprache mit seinem Assistenten aber wieder zurück. „Ich weiß nicht warum“, rätselte Engel. Danach scheiterten Gießel (29.) und Christian Bauch (33.) am starken Heimkeeper. Als die Gäste bei einem weiten Einwurf nicht reagierten, ging Lehnin in Front (45.). Gleich nach der Pause gelang Silvio Braun per Lupfer der Ausgleich. Als Bauch nach einem Freistoß von Dannehl zum 1:2 traf, schien der Spiel in die richtige Bahn zu laufen. „Aber der Schiri entschied auf Abseits“, grummelte Engel. Hansa rannte an, scheiterte aber selbst aus Nahdistanz am Torwart. Dann konterte Lehnin und traf aus Abseitsposition zum 2:1 (84.). „Darüber mokierte sich Bauch etwas lautstark, sah sofort die rote Karte“, berichtete Engel. In Unterzahl rannte Hansa weiter an, musste aber ein Kontertor zum 3:1-Endstand hinnehmen. „Da haben wir aber viel Glück gehabt“, musste sogar der Heimtrainer Andreas Wegner zugeben. „Diese Niederlage müssen wir schnell abhaken und weiter nach vorn sehen“, gab Engel aus. |
SV Rot-Weiß Gülitz - SV Falkensee-Finkenkrug II 2:2
| SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock, Torben Wiede, Martin Rogge, Dennis Meier, Denny Teske, Andreas Hoppe (65. Stephen Wiede), Marcel Teske, Nico Krüger, Andy Wolgast, Patrick Gruel, Marvin Guthke |
| SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Ronny Hansen, Alexander Stach, Thomas Geisler, Patrick Nofz, Maurice Baars, Daniel Schultz, Stefan Romeis, Philipp-Morris Güttner, Jan Steffens, Thomas Schult |
| Eingewechselt: Robin Ludwig |
| Tore: 1:0 Patrick Gruel (29.); 1:1 Robin Ludwig (49.); 1:2 Thomas Schult (63.); 2:2 Patrick Gruel (74.) |
| Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke) |
| Zuschauer: 70 |
| Gelbe Karte: - / Thomas Schult, Robin Ludwig |
Erster Punkt unter neuem Trainer/FF II-Coach Stefan Göde holt ersten Punkt beim 2:2 in Gülitz Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für den Trainerposten, insbesondere wenn man wie Stefan Göde eine Mannschaft übernommen hat, die mit vier Niederlagen in die neue Saison getorkelt ist. Ein kleines Erfolgserlebnis konnte der neue Coach der zweiten Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug in seinem ersten offiziellen Landesklasse-Spiel der Staffel West auswärts beim SV Rot-Weiß Gülitz dennoch verbuchen. Mit einem insgesamt gerechten 2:2 (0:1)-Remis konnten seine Mannen zumindest den ersten Punkt in dieser Spielserie aus der Prignitz entführen.In der ersten Halbzeit war den Spielern von Göde, der in der Verbandsliga für die erste Männermannschaft 29 Punktspiele bestritt und für die FF-Reserve 197-mal in der Landesklasse zum Einsatz kam, die Verunsicherung deutlich anzumerken. In der Verteidigung präsentierte sich sein Team anfällig und unausgeschlafen, im Mittelfeld zweikampfschwach und ideenlos. Darüber hinaus blieb die Offensive harm- und chancenlos.Dass die Falkenseer nur mit 0:1 durch den Treffer von Patrick Gruel (29.) zur Pause in Rückstand lagen, konnten sie ihrem Torwart Stefan Franke verdanken. Der parierte im großen Stil gegen den frei vor ihm auftauchenden Marvin Guthke(34.). Ebenso stark entschärfte Franke die gefährlichen Freistoßaufsetzer von Andy Wollgast (19., 39.). Die beste Gästechance besaß noch Maurice Baars (43.), einer von vier ehemaligen A-Junioren in der FF II-Startelf, als er aus spitzem Winkel technisch versiert volley knapp verzog.Nach dem Wechsel wendete sich das Blatt zugunsten der nun vom diplomierten Landschaftsarchitekten Göde trainierten Falkenseer. Der erst zur Halbzeit eingewechselte Robin Ludwig (49.) nahm volley aus 20 Metern Maß und wuchtete das Spielgerät zum 1:1-Ausgleich in die Maschen. Es folgte mit dem starke einsetzenden Regen auch die stärkste Phase der Gartenstädter, die mit der 2:1-Führung durch Thomas Schult (63.), der den feinen Steilpass von Patrick Nofz leicht abgefälscht ins kurze Eck bugsierte, belohnt wurde.Jedoch konnte FF II daraus nicht die nötige Sicherheit ziehen. Viele teilweise unnötige Standardsituationen in Strafraumnähe wurden nun fabriziert, die Gülitz zumindest einmal zu nutzen wusste. Unhaltbar zimmerte Gruel (74.) den kurz abgelegten Freistoß unter den Querbalken zum 2:2-Ausgleich.Dieser hätte längst nicht den Endstand bedeuten müssen. Doch sowohl der eingewechselte Martin Fröbel (84.) mit seiner ersten Ballberührung als auch Baars (87.) sowie zweimal Morris Güttner (88., 89.) konnten jeweils aus Nahdistanz entweder Gülitz-Keeper Mario Bock nicht überwinden oder verzogen.Für den sich nicht als Interimstrainer sehenden Göde begann damit seine erste Trainerstation mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Ausgeglichen, wie auch er selbst wirkt. „Diese Spielserie sehe ich als Übergangssaison. Mein kurzfristiges Ziel ist es, die Mannschaft zu stabilisieren und die Abstiegsränge möglichst bald zu verlassen. Doch egal auf welchem Platz wir diese Saison beenden, ich bin gewillt, auf lange Sicht als FF II-Trainer zur Verfügung zu stehen,“ betonte der Vater vom kleinen Emilian. Neue Landschaftsbauprojekte zu planen und zu projektieren ist Gödes Beruf. Nun gilt es für ihn, nicht nur den Rasenplatz zu entwickeln, sondern auch das, was seine Mannschaft darauf macht. Christian Wulf |
FSV Germendorf - SSV Einheit Perleberg 2:2
| Schiedsrichter: Christian Wendland (Zeestow) |
Ausgleich erkämpft und gehalten / Perleberg kommt nach 0:2-Rückstand ins Spiel und lässt in Unterzahl kein Gegentor zu GERMENDORF - Bei den Landesklasse-Kickern des SSV Einheit Perleberg läuft es derzeit immer noch nicht so richtig. Doch wenigstens die Moral stimmt bei ihnen. Beim FSV Germendorf erkämpften sie sich mit dem 2:2 eine Punkteteilung. Bereits in der dritten Minute geriet Einheit in Rückstand. Der Gastgeber startete seinen ersten Angriff und schloss diesen per Kopfball erfolgreich ab. Zwei Minuten später hätten die Germendorfer zum 2:0 nachlegen können, doch diese Möglichkeit wurde verhindert. In der 13. Minute hatte dann Patrick Mostaller die erste Chance für Einheit, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging am Gehäuse des FSV knapp vorbei. Die nächste Chance hatten wieder die Germendorfer, doch Torwart Gordon Sohns vereitelte mit den Fingerspitzen einen noch höheren Rückstand. Zwölf Minuten später war er dann aber machtlos. Zunächst trafen die Gastgeber nur den Pfosten, doch mit dem Nachschuss landete das Leder doch in den Maschen. Die Einheit-Mannschaft zeigte sich von dem 0:2-Rückstand unbeeindruckt. Martin Behrend antwortete mit einem Schuss aus 25 Metern, an den der Gastgebertorwart mit den Fingerspitzen herankam und so den Gegentreffer verhinderte. Nur zwei Minuten später zog Norman Will ab und Sebastian Holtz staubte zum 2:1 ab. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff der Partie gingen die Perleberger mit neuem Ehrgeiz zur Sache und in der 65. Minute wurden ihre Bemühungen endlich belohnt. Björn Bauersfeld flankte und Will köpfte zum verdienten 2:2 ein. In der Folgezeit hatte Einheit dann Pech. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich wurde zunächst ein klarer Treffer von Will nicht gegeben und in der 72. Minute landete ein platzierter Kopfball von Holtz nur am Pfosten. Ab der 84. Minute spielte Einheit nach Gelb/Rot für Holtz in Unterzahl. Mit Mann und Maus verteidigten die Schützlinge von Trainer Andreas Holz das 2:2. Der Coach sah nach eigenen Worten bei seinen Männern „eine Leistungssteigerung gegenüber den letzten beiden Spielen.“ (sg) |
SV 90 Fehrbellin - TSV Chemie Premnitz 1:3
| Tore: 1:0 , 1:1 Robert Rades (30.), 1:2 Michelle Schröder (66.), 1:3 Björn Stuhlmacher (85.) |
| Schiedsrichter: Dirk Bigesse (Potsdam) |
TSV Chemie bezwingt den Aufsteiger / Premnitz mit Auswärtssieg in Fehrbellin PREMNITZ - Beim Aufsteiger Fehrbellin hatte der TSV Chemie Premnitz zum ersten Mal mit Aufstellungsproblemen zu tun. Mit Gäde, Weser, Huxdorff, Rummel und Kremp fehlte Trainer Rotter einige wichtige Akteure. Premnitz bestimmte in Fehrbellin von Beginn klar die Szenerie. Die Hausherren zogen sich vom Anpfiff an weit in die eigene Hälfte zurück und warteten geduldig auf den einen oder anderen Konter. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, in dem mehr und mehr der Fehrbelliner Schlussmann in den Blickpunkt rückte. Premnitz erspielte sich mehrere tolle Möglichkeiten. Doch weder Schröder noch Rades konnten einen Ball im Netz unterbringen. Als Fehrbellin mit einem Konter zur 1:0-Führung traf (23.), war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Mit ihrem allerersten Torschuss ging der Aufsteiger in Führung. Premnitz setzte die Platzherren weiter unter Druck. Nach zwei vergebenen Möglichkeiten traf Rades in der 30. Minute zum verdienten Ausgleich. Nach der Pause das gleiche Bild. Chemie, nun mit dem starken Wind im Rücken, drängte Fehrbellin in die eigene Hälfte und erspielte sich Chance um Chance. Die Gastgeber kamen nur selten über die Mittellinie. Mit zunehmender Spielzeit wurde der Druck auf das Fehrbelliner Tor immer größer und das 1:2-Führungstor durch Schröder (66.) fiel hochverdient. In der Schlussphase versuchten die Gastgeber zwar noch, dem Spiel eine Wende zu geben, konnte sich aber zu keiner Zeit entscheidend in Szene setzen. Für den 1:3-Endstand sorgte Stuhlmacher (85.). Nach wunderbarer Vorarbeit von Posorski und Rades machte Stuhlmacher mit seinem Treffer den berühmten Deckel zu. (sk) |
Löwenberger SV - FSV Veritas Wittenberge/Breese 4:2
| Löwenberger SV: Florian Jäger, Alexander Schwarz, Hannes Krämer, Romano Rykowski, Jan Schmidt, Max Reinhardt, Sebastian Naujoks (80. Robert Glass), Markus Niemann, Maximilian Koch (41. Tobias Degener), Dennis Wilke (66. David Degener), Sebastian Tomczyk |
| FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Benjamin Artlich, Tobias Bandke, Jens Barsewitz, Jens Bartkowiak, Carlo Czarnofski, Sebastian Fechner, Martin Gehrke (43. Markus Bolzmann), Sebastian Gückel, Robin Haase, Norman Hurlbrink |
| Tore: 1:0 Sebastian Naujoks (8.); 2:0 Maximilian Koch (15.); 2:1 Norman Hurlbrink (Foulelfmeter, 30.); 3:1 Sebastian Naujoks (55.); 3:2 Norman Hurlbrink (Foulelfmeter, 66.); 4:2 David Degener (78.) |
| Schiedsrichter: Mathias Bürger (Zichow) |
| Zuschauer: 60 |
| Gelbe Karte: Sebastian Naujoks (2.) (30.), Alexander Schwarz (2.) (66.), Sebastian Tomczyk (2.) (77.) / Jens Barsewitz (60.), Norman Hurlbrink (89.) |
VfL Nauen - SV Empor Schenkenberg 2:1
| VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, Martin Kelm, Sebastian Buge (63. Pierre Gröger), Jan Schönnebeck, Tim Hoffmann (81. Christian Zantow), Malte Seegebarth (67. Michael Bol), Kevin Oellermann, Lars Halt, Mathias Krone | | Kader: Rene Oschmann |
| SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Michael Pietzsch, Danny Noak, Markus Polei, Johannes Ohlis, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Robert Behn(81. Maik Schellhase), Jan Kaiser, Randy Regber (81. Tino Lindauer), Jano Mebes | | Kader: Christian Poppe, Pascal Schuder, Denny Klopsch |
| Tore: 1:0 Malte Seegebarth (48.); 2:0 Jan Schönnebeck (53.); 2:1 Markus Polei (83.) |
| Schiedsrichter: Ingo Stolz (Triglitz) |
| Zuschauer: 70 |
| Gelbe Karte: Jan Schönnebeck (3.) (59.), Kevin Oellermann (77.) / Jan Kaiser (80.) |
VfL Nauen steuert weiter auf Siegkurs / Knappes 2:1 gegen Schenkenberg NAUEN - Besonders schön anzuschauen war das Spiel am Sonnabend nicht. Aber auch die Punkte aus solchen Begegnungen zählen. Unter dem Strich hat der VfL Nauen beim 2:1 (0:0) über Empor Schenkenberg den fünften Saisonsieg im fünften Spiel gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Wladimir Siverin liegt mit ihren 15 Zählern weiter in Lauerstallung auf Rang zwei hinter dem ebenfalls noch verlustpunktfreien Pritzwalker FHV. Nauener mit vielen Abspielfehlern „Schlecht, aber gewonnen“, lautete die knappe Einschätzung von VfL-Trainer Wladimir Siverin. Er bemängelte, dass vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig Zweikämpfe von seinen Schützlingen gewonnen wurden. „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre“, sagte der Nauener Coach. Die Schenkenberger agierten angesichts der vorherigen vier Siege ihres Gegners mit viel Respekt vor den Nauenern. Die Gastgeber ihrerseits leisteten sich eine Unzahl von Fehlpässen, so dass sich lange Zeit keine nennenswerten Torchancen ergaben. Als Malte Seegebarth in der 48. Minute einmal drauf hielt, landete der Ball zur 1:0-Führung im Tor der Schenkenberger. Nur fünf Minuten zeigte einmal mehr VfL-Kapitän Jan Schönnebeck, dass er ein Freistoßspezialist ist. Sein 20-Meter-Schuss bedeutete die 2:0-Führung für die Nauener. 2:0 war noch nicht die Spielentscheidung Es war aber noch nicht die Spielentscheidung, da die Nauener wieder in den alten Trott zurückfielen. Sieben Minuten vor Schluss gelang den Gästen durch Markus Polei die Resultatsverkürzung. Die Nauener gerieten etwas ins Schwimmen. Mit ein wenig Glück brachten sie die knappe Führung aber über die Zeit. Nächste Woche beim Derby auswärts beim SV Falkensee-Finkenkrug II werden sich die VfL-Akteure aber gehörig steigern müssen, wenn sie ihre weiße Weste behalten wollen. (ae) |
Brandenburger SC Süd 05 II - Pritzwalker HFV 03 0:2
| Schiedsrichter: Falk Thoms (Sommerfeldt) |
Norman Rohde und Ronny Wölfel treffen / Pritzwalk bleibt oben BRANDENBURG - Auf Wolke sieben schweben die Landesklasse-Fußballer des Pritzwalker FHV 03 nach ihrem 2:0 (0:0)-Erfolg über die Oberligareserve des Brandenburger SC Süd 05. In einem intensiven Spiel auf hohem Niveau schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die erste Halbzeit endete jedoch trotz aller Bemühungen, Süd II griff immer wieder über die rechte Seite an und die Pritzwalker mussten erst ihren Rhythmus finden, torlos. Während Süd-Trainer Maik Beckmann seine Elf in dieser Zeit mit Vorteilen gesehen hatte, war Pritzwalks Trainer Jan Kistenmacher anderer Ansicht: „Wir haben ein überragendes Spiel gemacht und die Partie zu 98 Prozent bestimmt.“ Allerdings dauerte es bis zur 58. Minute, bis die Pritzwalker das erste Mal jubeln durften. Nach Vorarbeit von Tobias Pedde nahm Torjäger Ronny Wölfel den Ball mit und traf zum 0:1. Bei der Beschreibung des zweiten Treffers (87.) geriet Kistenmacher ins Schwärmen: „Das war wie im Training.“ Der Brasilianer Luis ging bis zur Grundlinie und zog den Ball scharf und flach vor das Brandenburger Tor. Normen Rohde lief auf den kurzen Pfosten ein und vollendete zum 0:2-Endstand. „Das war eine ganz bittere Niederlage“, ärgerte sich Beckmann, der zahlreiche Chancen bei seiner Elf gesehen hatte. Doch weder Tobias Beck (5., 15. und 56.) und Friedrich Kroop (76.) schafften es FHV-Schlussmann Marcus Boldt zu überwinden. Kistenmacher lobte seine Männer: „Die ganze Defensive hat heute gut gespielt.“ Aber auch dem Gegner bescheinigte er eine gewisse Klasse: „Sie haben mitgespielt.“ An der Leistung des Schiedsrichtergespann um Falk Thoms (Sommerfeld) hatte der Pritzwalker Coach nichts auszusetzen. (mw) |
SV Eiche 05 Weisen - SG Eintracht Friesack 1:2
| SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Steffen Muhs, Christian Hoppe, Patrick Dieckhoff, Sergej Kutowoj |
| SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Maximilian Scheibner, Sven Nolle, Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke (65. Dennis Bernhardt), Sven Budig, Andreas Fredrich, Andreas Kerger (75. Rainer Wörl), Matthias Meinecke, Sebastian Nehls (58. Nils Thiemann), Christof Müller |
| Tore: 0:1 Andreas Kerger (2.); 1:1 Sergej Kutowoj (39.); 1:2 Matthias Meinecke (73.) |
| Schiedsrichter: Felix Peisler (Brandenburg) |
| Zuschauer: 50 |
| Gelbe Karte: Stephan Wild, Steffen Muhs, Christian Hoppe / Dennis Bernhardt, Rainer Wörl, Felix Wohlgethan, Andreas Fredrich (2.) |
Eintracht mit Sieg in Weisen So langsam entwickelt sich der SV "Eiche 05" Weisen zum Lieblingsgegner der Friesacker Eintracht. Im siebenten Aufeinandertreffen beider Mannschaften seit dem Landesklassenaufstieg der Elf aus Weisen konnte die Eintracht mit einem 2:1 (1:1)-Auswärtssieg die ohnehin positive Bilanz gegen die Prignitzer weiter ausbauen. Den nunmehr 5 Siegen der Eintracht steht nur eine Niederlage aus der Vorsaison gegenüber.Mit 10 Punkten auf der Habenseite sowie Platz 5 in der Landesklasse West liegen die Rhinstädter nach dem 5. Spieltag somit voll im Soll von Trainer Marc Flohr.Der Sieg in Weisen war bereits das 4. Spiel nacheinander ohne Niederlage für die Eintracht.Anders als in den vorangegangenen Partien starteten die Fliederstädter diesmal viel konzentrierter ins Spiel und führten bereits nach 2 Spielminuten mit 1:0. Nach einem abgewehrten Eckstoß für die Eintracht war es Sven Budig, der den zweiten Ball in die Gefahrenzone brachte, wo Andreas Kerger erst einen Gegenspieler aussteigen ließ und dann mit dem linken Fuß trocken vollendete. Für den jüngsten Akteur auf dem Feld war dies im Wettspielbetrieb das Premierentor im Eintrachtdress. Die Friesacker agierten in dieser Phase druckvoll und hatten nur sechs Minuten später die Möglichkeit zum 2:0, doch Sven Budig setzte seinen Heber leider gegen die Latte.Nach einer Viertelstunde ließen die Fliederstädter unverständlicherweise in ihren Bemühungen nach und die Hausherren kamen besser ins Spiel. Es entwickelte sich eine Partie auf nur mäßigem Niveau ohne wirklich zwingende Torchancen. Trotzdem kamen die Eichen noch vor dem Halbzeitpfiff zum Ausgleich. Nach einem groben Abwehrschnitzer war es Patrick Jendretzke, der sich auf der linken Friesacker Abwehrseite durchsetze und nach innen zu Sergej Kutowoj passte. Bei dessen Fachschuss war der fehlerfrei agierende Christian Brüggmann im Eintrachtkasten ohne Abwehrchance.Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Eintracht wieder engagierter und hatte bereits in der 46. Spielminute eine Doppelchance durch Matthias Meinecke und Felix Wohlgethan. Doch Eiche-Torwart Stephan Wild blieb in dieser Situation der Sieger. Dies sollte sich aber in der 73. Spielminute ändern, als abermals Andreas Kerger von Matthias Meinecke gut in Szene gesetzt wurde und dieser sich mit einem feinen Zuspiel auf den Passgeber bedankte. Für den Torjäger der Eintracht war der Rest Formsache. In der kurzweiligen 2. Halbzeit gab es auf beiden Seiten weitere Torraumszenen mit einem Chancenplus für die Eintracht. Neben einem abgefälschten Freistoß (51.), der nur knapp am Eintrachttor vorbei ging, hatten die Fliederstädter auch bei einem Kopfball von Toni Schneider (62.) und bei einem Konter über Patrick Jendretzke kurz vor dem Abpfiff das nötige Glück auf ihrer Seite um nicht noch einen Gegentreffer zu kassieren, zumal man in der eigenen Offensive mit den Chancen sündigte. So verfehlte Matthias Meinecke (50.) mit seinen Kopfball ebenso das Tor, wie der eingewechselte Nils Thiemann mit seinem Schuss aus der 72. Spielminute. Beim Freistoß von Sven Nolle (81.) reagierte der Eiche-Keeper hervorragend. Beim Kopfball nur eine Minute später zielte gleicher Schütze dann einige Zentimeter zu hoch. Abermals nur eine Minute später kratzte beim Meinecke-Schuss aus Nahdistanz ein Verteidiger der Gastgeber den Ball noch von der Linie.So blieb es dann letztlich beim knappen aber durchaus verdienten Sieg der Eintracht, die damit auswärts bereits 7 Punkte einfahren konnten. mh |
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